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  • Autorenbild Ann-Sophie Bünting

JAPAN REISE - MEINE HIGHLIGHTS

Aktualisiert: 31. März

Ich blicke zurück auf zwei unvergessliche Wochen in Japan. Ich bin gerührt von den Erlebnissen dieser besonderen Zeit und unglaublich dankbar, dass ich mir selbst das große Geschenk der Reise ermöglichen konnte. Mitgenommen habe ich mir viel mehr, als ich es erhoffen konnte. Nicht nur kulturell habe ich viel gelernt, sondern ich wurde auch mit mir selbst und meiner Innenwelt konfrontiert. Genau das schätze ich sehr am alleine reisen. Man lernt andere Menschen schnell und einfach kennen und ich lasse mich gewöhnlich noch mehr von meiner Intuition leiten. Das führt dazu, dass kleine und große Wunder geschehen können. 🌸✨


Ann-Sophie Bünting in Japan, Kyoto. Kirschblütenzeit, Reiki Research, Japan Reise.
In Kyoto vor dem Ryozen Kannon Temple mit den wunderschönen Kirschbäumen.

Ich hatte zwei Wochen Japan Reiseprogramm selbst durchgeplant und mich vor allem von Reiseblogs, YouTube Videos und Instagram Tipps in Reels inspirieren lassen. Meine Empfehlungen findest du ganz unten in diesem Blogartikel.


Alles erstes bin ich in Tokio gelandet, wo ich die ersten Tage verbracht habe. Von dort aus konnte ich auch einen angeleiteten Tagesausflug zum Mount Fuji in einer Gruppe machen. Danach ging es mit dem schnellsten Zug der Welt, dem Shinkansen, nach Kyoto. Kyoto kann als die kulturelle Hauptstadt Japans angesehen werden, weil 17 Unesco Weltkulturerbestätten alleine an diesem Ort existieren. Dort habe ich die meiste Zeit verbracht, um Tempel anzusehen und einen Ausflug zum Mount Kurama zu machen.


Als Reiki Lehrerin hat mich der Mount Kurama besonders fasziniert, weil es der Geburtsort des Reiki ist. Anschließend ging es für mich nach Osaka, wo ich zwei Reiki Kurse, Shoden und Chuden (Grad 1. und Grad 2.), bei einer japanischen Reiki Meisterin absolviert habe. Da sie nur japanisch spricht, hatte ich eine Freundin von ihr dabei, die alles auf Englisch übersetzt hat. Das Erlebnis war natürlich für mich das absolute Highlight. Bevor es zum Ende der Reise wieder nach Tokio ging, habe ich noch einen Tagesausflug nach Nara gemacht. In Nara kann man ebenfalls wunderschöne Tempel bestaunen und Rehe streichen, die wild herumlaufen. 


Im folgenden Blogartikel findest du die bereisten Städte von mir in der Reihenfolge, wie ich sie besucht habe. Ich habe jeweils die besten Reisetipps und Highlights für dich zusammengefasst. Viel Freude beim Lesen!



 

1. TOKIO


Tokio gilt als die größte Stadt der Welt aufgrund der Einwohnerdichte. Trotzdem so viele Menschen an demselben Ort sind, empfand ich alles als unglaublich gut organisiert, praktisch und geordnet. Dies liegt nicht zuletzt an der wahnsinnig respektvollen und zurückhaltenden Art der Japaner. Man gibt aufeinander acht und ein respektvoller Umgang mit anderen steht an erster Stelle. Angefangen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln ist grundsätzlich alles sehr durchdacht und strukturiert. 


Tokio bei Nacht, Ann-Sophie Bünting Japan Reise
Tokio bei Nacht mit Blick von dem Tokyo Sky Tree Tower.

Ich war gespannt, ob ich einen Kulturschock in dem Sinne haben würde, empfand es jedoch nicht so. Die Sprache und Schriftzeichen sind natürlich für Europäer außergewöhnlich. Im Japanischen gibt es nämlich drei Schreibsysteme: Hiragana, Katakana und Kanji. An Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel wird zum Glück zusätzlich das arabische Alphabet für die Namen der Stationen verwendet und es gibt sogar zum Teil englische Durchsagen. Generell ist Englisch in den großen Städten stark verbreitet, sodass ich ohne Probleme um Hilfe fragen konnte und mir immer sehr geduldig und liebevoll weitergeholfen wurde. Was das Essen betrifft, hatte ich es mit vegan-vegetarischer Kost nicht immer leicht. Letztendlich ist es wie überall auf der Welt eine Sache der Recherche und ich habe unglaublich leckere neue Gerichte kennenlernen dürfen. 


Ann-Sophie Bünting in Japan, Tokio. Reiki Research, Japan Reise.
Vor dem Asakusa Schrein in Tokio.

Sakura


Die japanische Kirschblüte, auch Sakura genannt, wird seit langem von Menschen auf der ganzen Welt verehrt. Sie gilt als Symbol für Erneuerung, Vitalität und Schönheit. Jedes Jahr im Frühling reisen Tausende nach Japan, um das wunderbare Schauspiel dieser weißen oder rosafarbenen Blüten in Massen zu bewundern. Die Kirschblütensaison dauert von Ende März bis Anfang April. Je nach Ort und nach Art des Kirschbaums kommt es Japan zu unterschiedlichen Blütezeiten, auch vor und nach dem Hauptzeitraum.


Besonders hat mich berührt, dass Sakura auch als Erinnerung angesehen wird für die Vergänglichkeit des Lebens. Die Kirschblüte dient als Erinnerung an die Schönheit des Lebens, dass wir im Moment leben dürfen und doch alles vergänglich ist. Veränderung und Neubeginn wird kulturell als positiv und vor allem notwendig angesehen. Am Valentinstag, den 14.02. schenken in Japan nur Frauen den Männern etwas und am 15.03. schenken nur die Männer den Frauenetwas Größeres zum Frühlingsbeginn.


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Kirschblüte, Sakura, im Shinjuku Gyoen National Garden in Tokio.

Highlights in Tokio als Empfehlungen für dich: 


  • Der Ausblick bei Nacht vom Tokyo Sky Tree Tower (Eintritt: ca. 11 Euro)

  • Die bunte Welt des teamLab Planets Tokio (Eintritt: ca. 23 Euro) 

  • Der Ausblick vom Shibuya Sky (Eintritt ca. 15 Euro, Achtung: hier muss man einen Monat im Voraus buchen aufgrund der großen Beliebtheit) mit Blick auf das Shibuya Crossing

  • Das Café „The Matcha Tokyo“ mit dem leckersten Matcha Latte, sowie Matcha Cookies, Kuchen und mehr zum Probieren und Verlieben

  • Das Mittagsmenü bei „Organic/ Vegan Japanese Food Brown Rice“ war außergewöhnlich

  • Der geführter Ganztagesausflug zum Mount Fuji (über GetYourGuide)

  • Der Asakusa Schrein in Tokio und der Fortune Zettel (Omikutchi)

  • Der Shinjuku Gyoen National Garden mit den blühenden Kirschbäumen Ende März-Mitte April



 

2. MOUNT FUJI


Mit dem Bus sind die besten Aussichtspunkte auf den Mount Fuji ca. 2-2,5 Stunden von Tokio entfernt. Es gehört Glück dazu die mit Schnee bedeckte Spitze des heiligen Vulkans zu sehen, denn normalerweise ist sie von Wolken verdeckt oder umringt. Drei besonders schöne Aussichtspunkte sind das traditionelle Örtchen Oshino, das Ufer des Kawaguchi Sees im Oishi Park und der Blick vom Arakura Fuji Sengen Schrein. Damit ist ein Ganztagesausflug zeitlich auch schon ausgereizt.


Einige Fotografen sollten angeblich monatelang am Fuße des Mount Fuji`s warten, um bei perfekten Wetterbedingungen berühmte Postkartenmotive zu schießen. Beim Mount Fuji haben mich auch wieder besonders die kulturellen Aspekte interessiert. Jeder See, jeder Berg, jeder Fluss hat in der japanischen Kultur seine eigene Gottheit. Die Göttin des Mount Fujis ist eine wunderschöne Prinzessin, die Sakuja heißt. Um sie kursieren viele Legenden, z.B. dass sie wenn viele hübsche Frauen den Vulkan besuchen kommen aus Eifersucht Wolken davor schiebt, um sich zu verstecken. Wenn andernfalls viele hübsche Männer zu Besuch kommen, zeigt sie sich von ihrer besten Seite ohne Wolken davor. Dazu kann ich wenig sagen, außer dass ich unfassbar dankbar für den spektakulären Blick an dem Mount Fuji an dem Tag war.


Ann-Sophie Bünting in Japan, Mount Fuji. Reiki Research, Japan Reise.
Ausblick auf Mount Fuji vom Arakura Fuji Sengen Schrein aus.

Bei Schreinen gibt man traditionell eine Spende, am besten sind 5 oder 50 Yen Münzen, was 3 oder 30 Cent entspricht. Die 5 Yen Münze ist die mit dem Loch in der Mitte und soll Glück bringen. Eine 10 Yen Münze zu spenden, wäre wiederum eine Ablehnung der Gottheit. Diese Münze sollte man vermeiden.



Wunsch & Gebet im Schrein


Um einen Wunsch oder ein Gebet an die Gottheit in einem Schrein zu richten, geht man folgendermaßen vor:

  1. Eine Verbeugung vor dem Schrein machen.

  2. Die Spende einwerfen, am besten eine 5 oder 50 Yen Münze. 

  3. Zwei Verbeugungen zum Respekt erweisen machen. 

  4. Zweimal Klatschen, um der Gottheit Dankbarkeit zu zeigen.

  5. Den eigenen Wunsch und/ oder ein Gebet an die Gottheit richten. 

  6. Eine Verbeugung zum Abschluss machen.


Bei allen großen Schreinen kann man übrigens sogenannte O-Mamori („Schutzzeichen“ oder „Glücksbringer“) kaufen. Diese sind für unterschiedliche Anlässe geeignet, wie Prüfungen, sicherer Straßenverkehr, Gesundheit, finanzielle Fülle und vieles mehr. Sie werden in der Form von Schlüsselanhängern oder Stoffanhängern mit wunderschönen, japanischen Mustern verkauft. Insbesondere findet man in den Schreinen, in der Gegend des Mount Fuji, rosafarbene Sakura (Kirschblüten) O-Mamori, weil Sakura mit der Prinzessin Sakuja in Zusammenhang gebracht wird.  



 

3. KYOTO


Mit dem Shinkansen, dem schnellsten Zug der Welt, kann man Kyoto von Tokio aus schon in 2,5-3 Stunden erreichen. Kyoto ist ein spektakulärer, kultureller Ort mit vielen Tempeln, Schreinen und wunderschönen Sehenswürdigkeiten. Diese liegen alle etwas weiter auseinander, weshalb es sich lohnt eine IC Karte zum Aufladen zu kaufen, um alle Züge und Busse im Nahverkehr nutzen zu können. Die meisten Touristen tummeln sich zwischen 9-16 Uhr überall, daher lohnt es sich früh auszustehen. Ich bin meistens um 6 Uhr morgens aufgestanden und abends dementsprechend früh ins Bett gegangen. 


Besonders verehren die Japaner die Natur, daher säumen den Aufstieg auf Berge oftmals wunderschöne buddhistische Schreine und Tempel. Besonders hat mir gefallen, wie diese Stätten auch heute noch von Japanern verehrt werden und dass nicht nur Touristen pilgern, sondern auch Einheimische. Meine Lieblingssehenswürdigkeit in Kyoto war der Fushimi Inari-Taisha und Kumataka Schrein. Viele Touristen brechen die Route bergauf durch die vielen roten Torii nach den ersten 15 Minuten schon ab, sodass man, je höher man geht, immer weniger Menschen begegnet. Mitten durch den Wald führen unzählige Stufen immer weiter hinauf. 


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Beim Fushimi Inari-Taisha in Kyoto.

Ein Torii ist ein Tor, das den Eingang zum heiligen Bezirk eines Shinto-Schreins kennzeichnet. Die Torii von Inariyama werden von Gläubigen als Gaben der Dankbarkeit gespendet, um Wertschätzung für erfüllte Wünsche zu zeigen. Dieser Brauch begann in der Edo-Zeit (vor rund 250 Jahren). Zur Zeit säumen rund 10.000 Torii die Wege, die zum Schrein führen. Die Lebensdauer eines hölzernen Torii beträgt rund zwanzig Jahre und alte werden regelmäßig durch neue ersetzt. Die Farbe Rot hält böse Geister und negative Energien fern.


Die Schreine sind mit dem Schutzgeist des Berges geschmückt, dies ist ein Fuchs. Japanische Shinto-Götter haben häufig einen Schutzgeist, der die Form eines Tieres annimmt, mit dem sie eine Verbindung haben. Der Fuchs besitzt besondere Fähigkeiten und ist aufgrund seiner weißen Farbe unsichtbar. 


Highlights in Kyoto als Empfehlungen für dich: 


  • Vermillion Café beim Abstieg des Fushimi Inari-Taisha mit Ausblick von der Terrasse auf einen hellblauen wunderschönen See

  • Besuch des Kiyomizu-dera und Bestaunen der vielen hübschen Japanerinnen in Kimono (Kimono Verleihe gibt es auf dem Hinweg unzählige)

  • Shopping und Streetfood in der Matsubara-dori Straße

  • Arashiyama Bambuswald

  • Okochi Sanso Garten, bei dem man einen Grüntee im Eintrittspreis inklusive hat und außerdem dem Blick auf die Stadt vom Aussichtspunkt genießen kann

  • Matcha Eis probieren im „Japanese Matcha Sweets (Sa wa na)“ 

  • Der älteste Zen Tempel in Kyoto Kennin-ji mit einem kleinen Kiesgarten daneben

  • Oben im Kyoto Tower zum Sonnenuntergang stehen

  • Der goldene Tempel Kinkaku-ji



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Japanerinnen in wunderschönen Kimonos vor dem Kiyomizu-dera in Kyoto, Japan.
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Der mit Blattgold vergoldete Tempel Kinkaku-ji in Kyoto, Japan.

Bei mehr Zeit:

  • Otagi Nenbutsuji Temple mit unzähligen kleinen Steinfiguren

  • Tenryu-ji Temple Shigetsu vegetarisches Lunch mit vielen kleinen Gängen

  • Togetsukyo Bridge

  • Geführte Privattour zum Mount Kurama, der Geburtsstätte des Reiki



 

4. OSAKA

Osaka liegt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ca. 1 Stunde von Kyoto entfernt. Im Skinkasen sind es vergleichsweise nur 15 Minuten, da dieser bis zu 320 km/h fahren kann. Besonders hat mich die Modernität der Großstadt fasziniert. Viele neue und hohe Geschäftsgebäude erleuchten die Stadt bei Nacht, neben dem Unterhaltungsviertel Dotonbori, wo Streetfood, Shopping und Party Programm ist. Sehenswürdigkeiten gibt es in Osaka vergleichsweise weniger, daher sollte man definitiv am meisten Zeit auf der Reise für Kyoto einplanen. 


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Osaka Castle in Osaka, Japan.
Ann-Sophie Bünting in Japan, Osaka. Reiki Research, Japan Reise.
Blick von der Aussichtsplattform des Osaka Castle in Osaka.

Highlights in Osaka als Empfehlungen für dich: 


  • Das Osaka Castle mit einem wunderbaren Ausblick über die ganze Stadt. Auf den unterschiedlichen Etagen des des Schlosses erfährt man alles über die Kriegsgeschichte von Osaka.

  • Eine Tee Zeremonie machen (über GetYourGuide)

  • Osaka Nightlife im Doutonbori Viertel


Ann-Sophie Bünting in Japan, Osaka. Reiki Research, Japan Reise.
Doutonbori Street mit Bars, Shopping und Streetfood beim Sonnenuntergang.

 

5. NARA


Ein Ausflug nach Nara ist absolut empfehlenswert. Der Ort ist mitten in der Natur ca. 1 Std. von Osaka mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Man kann daraus einen Halb- oder Ganztagesausflug machen. Besonders hat mir auch hier wieder die Natur gefallen und die frei umherlaufenden Rehe, die man im Nara Park und der Umgebung überall findet. Man darf sie füttern und streicheln. Hören sie ein Rascheln von Snacks, laufen sie einem auch gerne mal hinterher. Nara hat außerdem wunderschöne Tempel und Schreins zu bieten, deren Besuch sich absolut lohnt. 


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Kasuga-Taisha Schrein mit unzähligen japanischen Laternen in Nara, Japan.

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Rehe in Nara, die frei umherlaufen und sich freuen, wenn man sie füttert.

Highlights in Nara:


  • Todaiji, der größte hölzerne Tempel der Welt mit einer riesigen Buddha Statue (18 m hoch)

  • Kasuga-Taisha, Schrein mit unzähligen japanischen Laternen. 

  • Spaziergang durch den Nara Park und die vielen besonderen Gärten



 


Good to know & fun facts über Japan


  1. In Japan gibt man niemals Trinkgeld und überreicht das Geld nie direkt, sondern auf einem kleinen Tablett. Das Rückgeld bekommt man ebenfalls auf dem kleinen Tablett.

  2. Die Städte werden unfassbar sauber gehalten und Recycling wird großgeschrieben. Öffentliche Mülleimer gibt es meistens nur innerhalb von Bahnhöfen und viele Japaner nehmen ihren Müll von unterwegs mit nach Hause, um richtig zu recyceln.

  3. Öffentliche, saubere und praktische Toiletten gibt es fast an allen Bahnhöfen. Die japanische Toilette hat viele Knöpfe für die Säuberung mit Wasser, Trocknung, Sitzheizung, Musik wie Wasserplätschern und mehr. Es gibt sogar Kindersitze in den Toilettenkabinen und immer eine Ablage für Handtaschen. Besonders beliebt sind die großen Schminkspiegel separat von den Waschbecken mit super Licht, wo sich viele Japanerinnen auffrischen. 

  4. Sauberkeit wird groß geschrieben. Innerhalb von Tempeln, Umkleidekabinen in Kleidungsgeschäften und Hotelzimmern zieht man die Schuhe aus und bekommt mit Glück Hausschuhe gereicht. 

  5. Die Japaner gehen extrem respektvoll miteinander um, besonderer Respekt und gilt den älteren Menschen und schwangeren Frauen oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen. 

  6. Etikette: Japaner schätzen es sehr, wenn Touristen zumindest Hallo (Konnichiwa) und Danke (Arigato Gozaimasu) auf Japanisch sagen können, dies zeigt Respekt und Verbundenheit. 

  7. Nudeln dürfen geschlüpft werden. In Japan gilt es nicht als unhöflich Suppe oder Nudeln zu schlürfen.

  8. In den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht immer Ruhe und gerade in der Rushhour zwischen 7-9 Uhr und 17-19 Uhr spricht man in der Regel nicht. Nach Möglichkeit sollte man als Tourist diese Zeiten meiden.



 

Ist Japan teuer? 

Jeder, dem ich erzählte, dass ich nach Japan reise, meinte zu wie teuer es sei. Gerne möchte ich dazu meine persönliche Erfahrung teilen und Vorurteile aus dem Weg räumen, damit du für deine Reise realistisch planen kannst. 



Teuer ist in Japan:

  • Der Hin- und Rückflug: ab Deutschland ab 800 Euro möglich mit einem Transfer, schaue auf Skyscanner.de Die beste Reisezeit für Japan ist für die Metropolen Tokio, Kyoto oder Osaka in den Monaten März bis Mai und September bis November.

  • Die Unterkunftspreise: Mittelklasse Hotels ab 120 Euro/Nacht. Hier kommt es besonders auf die Lage an. Die Preise steigen hier in der Kirschblütenzeit insbesondere in den Gegenden um die Parks an. Hotelzimmer sind oftmals sehr klein, achte deshalb genau auf die Beschreibungen. Hostelpreise in Tokio starten bei 70 Euro/ Nacht. Es bietet sich an einen Koffer mitzunehmen, den du bei Gebrauch nicht komplett auseinander klappen musst beim Öffnen, damit du nicht schon 1/4 deines Zimmers blockierst. 


  • Eintritt in Entertainment Experience wie z.B. Disneyland (ab ca. 240 Euro), Team Lab Planets (ca. 23 Euro), Shibuya Sky (ca. 15 Euro)


  • Abendessen wie das berühmte Kobe Rind, Sushi, Austern usw.


  • Fahrt mit dem Shinkansen, z.B. Osaka-Tokyo liegt bei ca. 80 Euro bei 2,5-3 Std. Fahrt


  • Geführte Gruppentouren-Tagestrips ab 75 Euro/ Person, Privattouren ab 350 Euro insgesamt pro Tag (meistens können hier max. 4-6 Personen mit)



Günstig ist in Japan:

  • Essen aus dem Covinience Store wie SevenEleven, Lawson und FamilyMart. Hier kannst du Fertiggerichte wie Sandwiches, Salate, Nudelgerichte und Snacks für wenig Geld kaufen. 


  • Tipp: Grundsätzlich gilt, wenn du ein besonderes Restaurant ansteuern möchtest: mache es mittags, dann sind die Preise oftmals nur halb so hoch wie abends. 


  • Eintritt in Schreine und Tempel liegen immer nur zwischen 300 und max. 1000 yen (1,80-6 Euro), Spenden zusätzlich sind immer freiwillig


  • Traditionelle Gerichte wie Udon Nudeln, Reisgerichte, Reiskuchen


  • Öffentliche Verkehrsmittel, eine Busfahrt kostet in der Regel 230 Yen (1,40 Euro)



Bücher und Filmempfehlungen zu Japan

  • Der letzte Samurai, Historienfilm aus 2003 mit Tom Cruise in der Hauptrolle (auf Netflix)

  • Die Geisha, Filmdrama aus 2005, der an vielen Originalschauplätzen in Kyoto gedreht wurde (auf Netflix)

  • Ikigai (japanisch „Lebenssinn“), Buch z.B. von Ken Mogi

  • Lonely Planet Reiseführer Japan


Reiseplanung für Japan

  • Reiseblog "Sommertage" - auf diesem Blog habe ich viele wertvolle Infos über die verschiedenen Städte in Japan gefunden und konnte meine Reise optimal planen

  • GetYourGuide Webseite zur Buchung von Tagestouren und Aktivitäten in ganz Japan

  • Buchung von japanischen traditionellen Reiki Kursen und der geführten Tour zum Mount Kurama, der Geburtsstätte von Reiki, über NaraYamatoSpiritTours


Ich freue mich, wenn ich dir mit diesem Blogartikel Inspiration und nützliche Reisetipps für Japan geben konnte. Es war mit Sicherheit nicht meine letzte Reise nach Japan und ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal!


Alles Liebe, Ann-Sophie

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