• Lisa Pedersen

1. CHAKRA, MULADHARA

Das Wurzelchakra, auch Muladhara genannt, ist das erste Chakra und es steht für Lebenskraft und Urvertrauen. Als das erste der sieben Hauptchakren bildet es die Basis.


Die Chakrenlehre hat ursprünglich nichts mit Reiki zu tun, jedoch lässt sie sich toll mit Energiearbeit verbinden.


Reiki wurde in Japan wiederentdeckt, wohingegen die Lehre der sieben Chakren aus dem Hinduismus stammt. Sie dient insbesondere dazu die Wurzel von körperlichem Leiden auf emotionaler Ebene zu erforschen und in die Selbstreflexion zu gehen.



Das Wurzelchakra im Überblick


Sitz: Steißbein, Damm, nach unten geöffnet


Farbe: Rot

Element (Tattva): Erde

Symbol: vierblättriger Lotus


Mantra: Lam


Edelsteine: Rubin, Granat, Hämatit

Ätherische Öle: Zedernholz, Myrrhe, Patchouli, Thymian, Rosenholz, Ylang Ylang, Sandelholz, Zimt


Themen: Erdung, Zentrierung, Urvertrauen, JA zum Leben


Eigenschaften: Bodenständigkeit, Erdung, Geduld, Struktur, Stabilität, Fähigkeit zur Verwirklichung von Träumen


Ein blockiertes Wurzelchakra


Eine blockiertes Wurzelchakra kann ein Hinweis sein, dass unsere Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind. Es macht sich in einem Gefühl von Heimatlosigkeit und Unsicherheit bemerkbar.


Es fehlt uns an spürbarer Bodenhaftung und die Verbindung zur Erdenergie ist geschwächt.


Anstatt dem Leben gelassen zu begegnen, sind wir innerlich angespannt, unruhig und unausgeglichen.


Bei vielen Dingen fehlt es uns an Durchhaltevermögen.


Oftmals fühlen wir uns in unserem Körper nicht mehr zu Hause.


Emotionale Symptome: Angst, Unsicherheit, mangelndes Vertrauen, finanzielle Probleme


Ein ausgeglichenes Wurzelchakra


Ein ausgeglichenes Wurzelchakra macht sich in spürbarer Gelassenheit, Erdung, tiefem Ur-Vertrauen und einer stabilen Verbundenheit zur Erde bemerkbar.


Wir fühlen uns im eigenen Leben geborgen und verwurzelt, sicher, stabil und geschützt.


Wir fühlen uns sicher im eigenen Körper und in der Welt und wissen, dass das Leben von Fülle geprägt ist und dass genug für alle da ist.


Affirmation: Ich vertraue dem Leben und bin in Sicherheit.

Über das Wurzelchakra können wir viel Lebensenergie tanken, mehr Vertrauen in das Leben gewinnen und uns mit den Kräften der Natur verbinden.


Arbeiten wir an dem Wurzelchakra energetisch, wird sich auch unser Körperbewusstsein verbessern.


Wir lernen „Ja“ zum Leben zu sagen und entdecken unsere ursprüngliche Lebensenergie.



Tipps wie du das Wurzelchakra liebevoll aktivieren, klären und ausgleichen kannst:


1. AROMATHERAPIE

Einige ätherische Öle regen das Wurzelchakra gezielt an, doch wähle am Besten intuitiv das ätherische Öl, das dich am meisten anspricht. Du kannst es entweder in einem Diffuser träufeln oder täglich ein paar tiefe Atemzüge davon nehmen.


2. PFLANZENHEILKUNDE

Baldrian, Lindenblüten und Holunder sind die Heilpflanzen, die sich am besten eignen, um die Aktivität des Wurzelchakras über den Organismus anzuregen.

Holunder- und Lindenblüten stimulieren vor allem die Wärmeprozesse im Körper. 3. EDELSTEINE

Rubin, Granat und Hämatit sind die besten Heilsteine, um das Wurzelchakra zu harmonisieren. Wähle intuitiv einen Stein für dich aus und trage ihn direkt auf der Haut als Kette oder Ring oder nimm ihn tagsüber des öfteren in die Hand.


4. REIKI MEDITATION

  • Nimm die Hände in Gassho vor dem Herzen zusammen und verbinde dich mit der Reiki Energie.

  • Sobald du die Energie in deinen Handflächen wahrnehmen kannst, lege eine Hand in deinen Schritt und die andere unterhalb des Bauchnabels auf.

  • Lasse deinen Atem tief und ruhig fließen.

  • Visualisiere ein tiefrotes Licht, das aus dem Bereich anfängt sich zu vergrößern.

  • Stelle dir Wurzeln vor, die aus deinen Fußsohlen in die Erde wachsen und dich mit der Erde verbinden.

  • Beende die Meditation in Dankbarkeit zur Mutter Erde und der Reiki Energie.



YOGA ASANAS für ein erdendes Gefühl


Im Yoga gibt es einige Asanas (Positionen), die uns helfen können, unser Erdung wiederzufinden und unser Wurzelchakra zu aktivieren und zu stabilisieren.


So eignen sich zum Beispiel alle Standpositionen wie Kriegerhaltungen und Balancepositionen wie der Baum ideal zur Stärkung des Wurzelchakras.


Positionen für die Füße wie der Zehensitz, Positionen, die das Steißbein ansprechen wie das Happy Baby, die tiefe Hocke oder sitzende Haltungen sind auch sehr gut.


Persönlich lege ich dir folgende Yoga Positionen zur Stärkung deines Wurzelchakras nahe:

  • Utkatasana: "der Stuhl"

  • (Supta) Baddha Konasana: "(liegender) Schmetterling"

  • Shavasana: "Totenstellung"

  • Navasana: "das Boot"

  • Apanasana: "Knie zur Brust"

  • Padmasana: "der Lotussitz" (alternativ: einfacher Meditationssitz)

  • Malasana: "Yogi Squat" (mein persönlicher Favorit)


Eine der Gottheiten, die das Wurzelchakra regieren, ist übrigens Ganesha.

Auch Ganesha Mantras können das Wurzelchakra aktivieren.


Muladhara ist außerdem der Ursprungsort der drei wichtigsten Nadis im Yoga:

der Shushumna, Ida und Pingala.


Muladhara ist das Fundament des Energiekörpers.

Da das Wurzelchakra sozusagen das Fundament im Chakra System ist, ist es besonders wichtig, es in Balance zu bringen und zu halten, damit du eine solide Basis für die Öffnung der höherliegenden Chakras hast.


Wenn das Wurzelchakra in Balance ist, bestärkt es uns Verantwortung für uns selbst übernehmen und die Opferrolle hinter uns zu lassen.


Denn wir wollen mit „beiden Beinen fest und sicher im Leben stehen"!


Alles Liebe,

Lisa


 

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